HP Server Monitoring vorgestellt
In servereye gibt es viele Möglichkeiten HP Server auf ihren Status zu überwachen. Egal ob RAID, Netzteile, Lüfter, wir haben eine Vielzahl von Sensoren für ihr System. Dabei ist es unwichtig ob Sie HP Insight installiert haben oder die iLO Schnittstelle ihres Systems nutzen wollen. Erfahren Sie wie einfach HP Server Monitoring sein kann.
Je nachdem ob Sie ein lokales HP-Insight installiert haben oder über eine iLO Schnittstelle verfügen gibt es unterschiedliche Herangehensweisen. Alle haben das Endresultat einer voll umfänglichen Überwachung!
Erste Schritte
Damit Sie unsere Sensoren nutzen können müssen Sie minimale Konfigurationen durchführen. In vielen Fällen existieren diese sogar schon auf den Systemen.
- über HP-Insight (SNMP Dienste installieren/konfigurieren)
- über iLO (ab V4)
- Management Webseite, SNMP aktivieren
- Wir unterstützen SNMPv1/v2 und verwenden standardmäßig die Community „public„.
- Empfohlene RAID Überwachung über CLI
- Installation HP Smart Storage Administrator (HP SSA) CLI.
Das war auch schon alles. Jetzt können Sie unsere Sensoren anlegen um den Status zu überwachen.
Sensoren in der Übersicht
Folgende Sensoren empfehlen wir für eine Überwachung Ihres Servers:
- Gesamtstatus für HP® Insight
- Gesamtstatus des Servers (Netzteil, Lüfter, RAID, uvm.)
- Arraystatus für HP® Server (benötigt HP SSA CLI)
- Status der verfügbaren RAID Controller , inklusive logischer / physikalischer Laufwerke
- Festplattenstatus für HP® Insight (über SNMP)
- Status der verfügbaren RAID Controller , inklusive logischer / physikalischer Laufwerke
- Netzteilstatus für HP® Insight
- Lüfterstatus für HP® Insight
- Temperaturstatus für HP® Insight
- Listet detailliertere Informationen zu Netzteil/Lüfter und Temperaturen auf als im Gesamtstatus Sensor ersichtlich
Bitte beachten: Bei MegaRaid-Controllern bitte den entsprechenden MegaRaid-Sensor mit der StorCli verwenden: https://support.hpe.com/connect/s/softwaredetails?language=de&softwareId=MTX_d3054858de9d48e4bbec80e873

Alle Sensoren mit Ausnahme des Arraystatus Sensors rufen die Daten entweder über ein installiertes HP Insight ab oder (wenn Sie die IP im Sensor eingeben) über die iLO Schnittstelle. Damit sind auch Abfragen von nicht Windows Systemen möglich. In dem Falle benötigen Sie lediglich ein Windows System im Netzwerk, wo Sie die entsprechenden Sensoren anlegen. Dieses Szenario ist vor allem im VMware Bereich beliebt. Der ESXi mit iLO kann über eine Windows-VM und angelegtem Sensor also einfach überwacht werden.

Für den RAID Status empfehlen wir (sofern möglich) immer den Arraystatus Sensor zu verwenden, da die Informationen im HP SSA CLI wesentlich ausführlicher sind als in SNMP.
Außer der Eingabe der IP-Adresse (wenn Abruf über iLO erfolgen soll) benötigen die Sensoren im Normalfall keine weitere Konfiguration.
Sensoren im Detail
Die beiden wichtigsten Sensoren für Gesamtstatus und RAID Status, möchte ich gerne einmal im Detail vorstellen. Der Gesamtstatus ist wichtig un einen Überblick über alle Komponenten zu erhalten. Dort werden auch Gesamtwerte zu Kategorien angezeigt für die es keine Einzelsensoren gibt (BIOS, Netzwerk, ASR, uvm.).

Wichtig zu wissen ist, dass im Gesamtstatus Sensor auch das Integrated Management Log integriert ist. Das ist eine Art Ereignisanzeige/EventLog für HP Meldungen. Diese müssen allerdings bei Fehlern/Problemen bestätigt werden (unabhängig ob das Problem noch anliegt). Deswegen wird im Sensor auch unterschieden zwischen zwei Gesamtstatuswerten, damit hier in der Fehleranalyse zielgerichteter gearbeitet werden kann.
Es lohnt sich auch immer in unseren Support Bereich zu schauen, da sich dort auch Kundenfeedback zu bestimmten Fehlern findet. Damit kann man sich viel Arbeit in der Analyse sparen.
Der RAID Status um einen detaillierten Überblick über die Controller / Laufwerke zu erhalten.

IM RAID Bereich sieht man auch, dass hier Werte wie Cache und Batterie abgefragt werden. Unser Sensor unterstützt dabei alle bekannten CLIs. Egal ob es die alte hpacucli.exe,hpssacli.exe oder ssacli.exe ist.
Der Sensor wird hier einen Auto-Detect versuchen. Sollte dies nicht funktionieren können Sie aber mittels einer Einstellung den Pfad auch manuell definieren.

In VMware Umgebungen
Im Falle von Virtualisierung kann es sein, dass keine direkte Installation von servereye auf dem ESXi möglich ist. Dann gibt es mehrere Möglichkeiten. Die einfachste Variante wäre eine Abfrage über eine Windows VM oder ein anderes Windows System im Netzwerk. Grundvoraussetzung ist, dass der ESXi über eine iLO Schnittstelle (ab V4) verfügt. Dann aktivieren Sie einfach SNMP und nutzen die obigen Sensoren (Festplattenstatus in dem Fall über SNMP) mit IP-Einstellung.
Gibt es diese Möglichkeit nicht, müssen Sie auf VMware Boardmittel zurückgreifen, wie die PowerCLI. Im besten Fall haben Sie den ESXi mit speziell von HP bereitsgestellten Images installiert. Dann sind viele Treiber schon vorinstalliert. Ansonsten sollten Sie immer überprüfen, ob in der Hardwareübersicht (im vSphere Webclient) alle wichtigen Komponenten erkannt werden (RAID, Netzteile, usw.).
Wie Sie die PowerCLI (Erweiterung der PowerShell von VMware) für unseren Sensor Host Gesundheit für VmWare® PowerCLI installieren, lesen Sie im FAQ PowerCLI – Installationsanleitung. Danach können Sie den Sensor anlegen und die entsprechenden Einstellungen setzen und erhalten eine Übersicht über Ihr System:

Nun wissen Sie alles um erfolgreich ihre HP Server in unser Monitoring zu integrieren. Haben Sie noch weitere Fragen, so kontaktieren Sie uns gerne über unseren Support. Wir ergänzen dann diesen Artikel und erstellen weitere sinnvolle Beitrage in unserer Wissensdatenbank.
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