Admins Liebling: Die Erfolgsstory der Windows PowerShell

Was ist die PowerShell?
Die PowerShell von Microsoft ist ein Tool zur Automatisierung, Konfiguration und Verwaltung von IT-Systemen, die wir nahtlos in servereye integriert haben. Direkt im Browser erscheint der Kommandozeilen-Interpreter und die mächtige Skriptsprache erlaubt die einfache Administration beliebiger Rechner über das Internet.
Die PowerShell hat eine lange Entwicklungsgeschichte hinter sich bis sie zum universellen „Schweizer Taschenmesser“ gereift ist und damit zu „Admins Liebling“ wurde.
Die erste Shell mit Microsoft DOS
Einige Admin-Veteranen werden sich erinnern. Die Geschichte des blinkenden Cursors in einer Kommandozeile (CMD) begann mit dem Betriebssystem MS-DOS 4.0.
Microsoft hat mit dieser Version im Jahr 1988 die erste Shell veröffentlicht. „Shell“ bedeutet genau übersetzt „Muschelschale“. In der IT wird damit aber eine Schnittstelle zwischen Computer und Benutzer bezeichnet. Die integrierte Kommandozeile (CMD) hat viele Jahrzehnte das Admin-Herz mit seinem nützlichen Befehlssatz erfreut.
Microsoft hat im Laufe der Zeit einige weitere Shells entwickelt. Im Jahr 2003 wurde zum Beispiel die Shell „Monad“ vorgestellt, die auf der Windows-Plattform .NET basierte. Anstatt Text konnten nun Objekte übergeben werden und ausführbare Skripte beschleunigten die tägliche Arbeit. Monad hat mit den vielen Verbesserungen das Admin-Leben stark vereinfacht.
Windows Exchange Unterstützung von Anfang an
Die neue Shell hat so gut funktioniert, dass drei Jahre später die Aufnahme in die offizielle Microsoft Welt erfolgte. Monad wurde dabei in PowerShell umbenannt. Mit dem Start im Jahr 2007 konnten damit sofort Exchange-Server verwaltet und konfiguriert werden. Zwei Jahre später hat man die Administration auf alle Microsoft Server Produkte erweitert.
Das war der erste große Durchbruch für die neue PowerShell. Damit wurde sie zum wichtigsten Werkzeug der Windows-Admins.
Die Vorteile der PowerShell
Im Gegensatz zur alten CMD verwendet die PowerShell cmdlets (gesprochen „Commandlets“). Das sind in sich geschlossene Programmierungsobjekte, die eine einfache Administration ermöglichen. Weiterhin können mit den Verkettungszeichen „Pipes“ mehrere cmdlets zu komplexen Skripten verbunden werden und dabei können Parameter sowie Daten übergeben werden.
Die Skriptsprache der alten CMD war hinsichtlich der Funktionen deutlich eingeschränkt. Die rivalisierenden Shells aus dem Linux/Unix-Bereich waren damals viel leistungsstärker. Die neue PowerShell mit dem erweiterten Funktionsumfang hat die Nachteile beseitigt und schloss zur Konkurrenz auf.
Die PowerShell für alle Plattformen
Microsoft hat sich viele Jahre sehr schwer getan, andere Plattformen und Betriebssysteme zu unterstützen. Genau genommen hat man viel Energie in die Abkapselung und in den Boykott investiert.
Legendär ist das Zitat aus dem Jahr 2001 vom ehemaligen CEO Steve Balmer: „Linux ist ein Krebsgeschwür.“ Die ablehnende Haltung kann man nicht drastischer formulieren.
Mit dem Wechsel an der Spitze des Unternehmens hat sich diese Strategie radikal geändert. Auslöser war unter anderem der neue CEO Satya Nadella, der seit dem Jahr 2014 das Unternehmen leitet. Open Source Projekte wurden seitdem unterstützt und der bisherige Umgang mit Linux wurde als „großer Fehler“ eingeräumt.
Der Kauf von GitHub, eine Entwicklungsplattform für Open Source Software, war ein weiterer starker Beweis, dass Microsoft eine Kehrtwende einlegt. Der Kaufpreis von 7,5 Milliarden Dollar bestätigte eindrucksvoll die ernsten Absichten.
Auch die Weiterentwicklung der PowerShell hat diese neue Strategie im Jahr 2018 zu spüren bekommen. PowerShell 6.0 war als Konsequenz die erste plattformübergreifende, quelloffene Version der PowerShell für Windows, MacOS und Linux. Die Basis war nun nicht mehr .NET aus der Windows-Welt, sondern die quelloffene Plattform .NET CORE.
Als kleiner Nachteil erwies sich zu Beginn der reduzierte Funktionsumfang zur bisherigen Windows-Version. Die Kompatibilität hatte eben absoluten Vorrang. Schritt für Schritt werden aber fehlende Funktionen bei neuen Versionen nachgeliefert.
Die Open-Source-Entwicklung war damit der zweite große Durchbruch, denn jetzt konnten wirklich alle relevanten Betriebssysteme mit einer Shell administriert werden. Das hat noch einmal die Nutzerzahlen erhöht und für eine stärkere Verbreitung gesorgt.
Die aktuelle Version: PowerShell 7.1
In der 14-jährigen Entwicklung sind wir mittlerweile bei der Version 7.1 angelangt. Die neue Version enthält mehrere Fehler-Korrekturen, Verbesserungen und neue Operatoren. Als Basis steht die ebenfalls neue Version .NET 5 bereit, welche ebenfalls als freie und quelloffene Plattform entwickelt wurde. Die Version 7.1 soll nun der Windows PowerShell 5.1 bezüglich des Funktionsumfangs fast ebenbürtig sein. Mit mehr als 1500 Befehlen sind der Kreativität eines Admins kaum Grenzen gesetzt. Es fehlen nur noch rund 90 Befehle aus der ehemaligen Windows-Version. Aber auch diese werden in weiteren Versionsschritten nachgeliefert.
Die PowerShell in der Praxis
Die Möglichkeiten der Administrationen sind mit der PowerShell unglaublich vielfältig. Die Benutzung unterliegt einer einfachen einheitlichen Syntax. Die Skripte sind leicht zu lesen und einfach anpassbar. Dabei muss der Code nicht umständlich kompiliert werden, wie bei anderen Programmiersprachen.
Wir stellen in unserem OCC (Online-Control-Center) einige Beispielskripte zur Verfügung, die sofort einsetzbar sind und den Start mit der PowerShell erleichtern. Die Skripte werden direkt in servereye ausgeführt.
Auf Speicherplatzebenen ist es möglich, die Dateien auf volllaufenden Festplatten zu organisieren, sodass beispielsweise nicht mehr benötigte oder temporäre Dateien gelöscht werden, bevor keine Schreibvorgänge mehr möglich sind bzw. eventuell sogar Datenverluste auftreten.
Das Überwachen und Neustarten von Windows-Diensten ist ebenfalls sehr einfach möglich.
Die Administration von Exchange-Servern ist ebenso ein weit verbreiteter Anwendungsfall. Postfächer, Ordner oder Kontakte können angelegt, geändert oder gelöscht werden.
Das alles passiert direkt im Browser, es sind keine weiteren Installationen notwendig. So kannst Du von jedem Ort der Welt Deine IT-Landschaft administrieren.
Für uns ist die PowerShell ein universelles und unersetzliches Werkzeug unserer täglichen Arbeit. Eben Admins Liebling.
servereye verteilt Update "Geschenke"

Mit unserem nächsten großen Client Update Anfang Dezember gibt es nicht nur umfangreiche RMM Features zu Explorer, Registry und Ereignisanzeige – wir haben auch einige neue Sensoren für Euch entwickelt und tolle Erweiterungen am Bestand durchgeführt. Unter ihnen ist auch ein Sensor, der jahrelang heiß begehrt war und jetzt endlich umgesetzt werden konnte.
VSS Admin Gesundheit
Überwacht die Schattenkopien „Writer“ auf ihren Status. Gerade im Backupumfeld ist es wichtig, auch Fehler im Vorfeld einer Sicherung zu erkennen, da viele Produkte direkt auf die VSS Features von Microsoft aufsetzen. Mit unserem Sensor kann man Probleme bei den „Writer“ direkt erkennen und so vor dem täglichen Backup schon die richtigen Schritte zur Behebung einleiten.

Agfeo Gesundheit
Ein Paradebeispiel für die Symbiose zwischen servereye, dem Hersteller und unseren Kunden ist unser neuer Sensor für Agfeo Telefonanlagen. In engem Kontakt zu wichtigen Partnern und Agfeo selbst haben wir einen Sensor entworfen, der direkt auf die Bedürfnisse der Kunden erstellt wurde. Neue Werte wurden von Agfeo durch ein Firmware Update (ab Version 3.0c) bereitgestellt, sodass nun aus dem Vollen geschöpft werden kann. SIP-Provider Status, IP Channel Status, Call Informationen und Leistungsmetriken.

UVHD Speicherplatz Überprüfung
Ein kleiner aber feiner Sensor, der sogenannte „User Profile Disk“ (Benutzerprofildatenträger) auf dem freien Speicherplatz überwacht. Damit werden Daten und Einstellungen von Benutzern im Terminal Server Umfeld zentral verwaltet und unser Sensor behält die Speichernutzung im Auge, damit rechtzeitig reagiert werden kann.

Lenovo Flex Gesundheit
Neben unseren wichtigen Sensoren für Lenovo Server ( über den xClarity Controller ) vergessen wir aber auch die Storages nicht. Mit dem Lenovo Flex Sensor kannst Du das Enterprise Flex Chassis auf all seine wichtigen Komponenten überwachen. Dazu gehört natürlich der Gesamtstatus, Status zu Lüftern / Kühlung, Netzteilen und den verbauten Blades. Somit werden rechtzeitig kritische Ausfälle alarmiert und aufgezeigt.

Backupüberprüfung für Synology NAS
Ein kleines Highlight und Last-Minute ins Update geschafft hat es unser Sensor für die beiden Backupprogramme ActiveBackup und HyperBackup für die NAS von Synology. Immer mehr Hersteller bieten umfangreiche „Apps“ an, die die Funktion einer NAS erweitern. Leider ist es nicht immer möglich, sich direkt an diese anzudocken, da oftmals die Funktionalität bei Schnittstellen wie SNMP vergessen wird. Bei Synology konnten wir nun aber, mit Hilfe der Web API, endlich den Wunsch vieler Kunden für ein Monitoring der Backup Funktion umzusetzen. Mit an Board sind natürlich unsere bekannten Helfer, wie die Alarmierung wenn nach x Tagen kein Backup erfolgt ist. Somit kann diese Lücke endlich geschlossen werden und wir freuen uns, dass wir für Euch einen weiteren tollen Sensor anbietet können, der den Controlling Prozess vereinfacht.

Außer Acht lassen möchten wir aber auch tolle neue Erweiterungen in unseren bereits existierenden Sensoren nicht. Wieder haben wir durch Euer Feedback Fehler behoben und neue Funktionen ergänzt, die Euch den Alltag erleichtern sollen. Also Kaffeetassen raus , Füße hoch und weiterlesen.
RA Micro Server Gesundheit
Da RA Micro Umgebungen sehr dynamisch sind, haben wir unsere Sensoren um viele optionale Prüfungen erweitert, eine 2.0 Version sozusagen. Sei es die Überwachung der Volltextsuche, Zwangsvollstreckung oder der E-Akte. Alles individuell konfigurierbar, damit es genau auf Eure Umgebung / Situation angepasst werden kann. Damit wird der Sensor noch stärker. Und trotzdem bleiben wir weiterhin an zukünftigen Verbesserungen dran und prüfen schon jetzt, welche Möglichkeiten vielleicht in einer „3.0“ Version möglich sind.

Managed ESET
Auch unser Managed ESET wächst und gedeiht. So haben wir ein Feature integriert, welches so in der Form nur über uns aus der Cloud gesteuert werden kann. Den Echtzeitschutz. In servereye ist es nun möglich, den Echtzeitschutz für eine definierte Zeit zu deaktivieren ( ähnlich wie es lokal möglich ist ). Damit kann es auch nicht passieren, dass man mal vergisst, diesen wieder zu aktivieren. Das übernimmt unser Sensor automatisch nach Ablauf der definierten Zeit. Zusätzlich haben wir den Sensor um den Alarm weiterer Fehler ergänzt, die abseits von Modul/Update/Lizenzfehlern auftreten können. Letzteres steht natürlich auch für die „readonly“ Version ESET® Gesundheit für ERA zur Verfügung.

Dieses Jahr waren vor allem die neuen Features im RMM eine Herausforderung für das Team. Wir wollten ein neues und wichtiges Feature für servereye entwickeln und im selben Atemzug weiterhin viele neue Sensoren / Updates liefern. Daher sind wir umso glücklicher, dass wir gemeinsam, mit Hilfe des gesamten Teams, ein tolles Paket mit diesem Update schnüren konnten, was hoffentlich vielen von Euch da draußen Spaß bereiten wird und vor allem eine Erleichterung im Alltag erzielen soll. Die komplette Übersicht an Änderungen in diesem Update könnt Ihr wie immer unserem Changelog entnehmen.
Schnelle Lösungen durch enge Zusammenarbeit

Eine unserer großen Stärken ist zweifelsohne das sehr breitgefächerte und tiefe Angebot an Monitoring-Szenarien und Mehrwerten innerhalb des Produktes servereye.
Ein Großteil der aktuell in servereye verfügbaren, einfach zu nutzenden Sensoren und Features, sind aus Ideen und Wünschen von Euch, als tägliche Nutzer, entstanden.
Enge Zusammenarbeit = Schlüssel zu schnellen Lösungen
Durch eine enge Zusammenarbeit mit unseren Systemhaus- und Herstellerpartnern sind wir immer äußerst nah am „Geschehen“ und können so umgehend auf die Bedürfnisse des IT-Marktes und die damit einhergehenden Veränderungen eingehen.
Besonders die gemeinsame Kommunikation auf Augenhöhe macht es möglich, von unserer Seite sehr schnell und effizient zu reagieren. Dazu gehört auch, dass wir Sensoren oder gemanagte Lösungen, die teilweise speziell auf Hersteller bezogen sind, nach Versions-Updates bzw. anderen Umstellungen, zügig anpassen.
Erfolgreiche Projekt-Durchführung innerhalb von 24 Stunden
Ein tolles Beispiel dafür, wie schnell eine Umsetzung vollzogen werden kann, war das Hotfix zu unserem Sensor MailStore® Gesundheit. Durch einen unserer servereye Partner wurde gemeldet, dass die Alarmierung des Sensors nicht mehr funktioniert. Der fixe Hinweis, dass es seitens Mailstore ein Update gab, brachte innerhalb von 24 Stunden durch uns eine Aktualisierung des Sensors.
An dieser Stelle vielen Dank an unsere servereye Partnerlandschaft, denn der offene und kommunikative Austausch mit Euch ist ein wichtiger Erfolgsfaktor.
Kommt mit Euren Wünschen zu uns, damit wir weiterhin gemeinsam erfolgreich in die Zukunft gehen können.
#nurgemeinsamistmanstark
IP Symcon Gesundheit Sensor - Fehlerquellen im Vorfeld eliminieren

Als Experte für Gebäudeautomation (Smart Building/Smart Home) kombiniert die LOG-IN GmbH Komponenten renommierter Hersteller mit innovativen Technologien zu individuellen Lösungen. Solche Automatismen werden für unsere Kunden immer existenzieller.
Auf Basis der Automatisierungs-Software „IP-Symcon“ entwickelten wir daher diverse Zusatzmodule, wie z.B. Alarmmeldesysteme, Heizungs- und Lichtsteuerungen, Displaylösungen, Prozesssteuerungen und Zustandsüberwachungen.
Durch Ereignisse, wie z.B. einem Ausfall eines Netzteils oder Überlaufen der Log-Dateien, kam es immer mal wieder zu einer Funktionsstörung. Bemerkt wurden diese Ausfälle erst durch den Kunden selbst – zu spät.
Mit diesem Problem traten wir an den servereye-Support, der uns sofort tatkräftig durch die gemeinsame Entwicklung eines Sensors unterstützte. Per Fernwartung schaltete sich ein Entwickler auf unsere Systeme und fragte, welche Funktionalitäten für uns wichtig sind. Bereits ein paar Tage später war ein Beta-Sensor verfügbar, welchen wir gemeinsam mit dem Support einrichteten und ein paar Wochen lang testen konnten. Auch eine Erweiterung der Prüfungen wurde schnellstens umgesetzt.

Seit dem Einsatz dieses Sensors konnten wir bisher alle möglichen Fehlerquellen im Vorfeld eliminieren. Bei einem Hardware-Ausfall bekommen wir eine Meldung und können uns zeitnah um Ersatz kümmern. Wir werden also tätig, bevor der Kunde überhaupt einen Ausfall bemerkt.
So geht Professionalität!
Hendrik Schmöle – IT-Techniker – LOG-IN GmbH
Managed Services Tagebuch (Teil 7) - Ist denn schon Weihnachten?

Liebes Tagebuch,
hier ist wieder Dein Matthias. Ja, ist denn schon Weihnachten? Nicht ganz. Allerdings ist die IT-Welt gefühlt schon seit dem Sommer im Jahresendgeschäft. Die letzten Projekte, Ausschreibungen, etc., die dieses Jahr noch umgesetzt werden müssen, wurden geplant bzw. sind bereits in der Umsetzung.
In der Theorie würde das also bedeuten, dass die ausführenden Personen (unsere Techniker, technische Ansprechpartner beim Kunden) mit ausreichend Arbeit versorgt sind. Es bleibt also Zeit, um im Bereich Vertrieb & Organisation bei uns im Systemhaus tätig zu werden.
Traditionell laufen zum Ende des Jahres Wartungs- und Servicevereinbarungen aus und/oder verlängern sich automatisch. Das wäre also ein super Ansatzpunkt, unsere neuen Managed Service Konzepte in bestehende Vereinbarungen zu integrieren oder auch alte, teils unliebsame Vertragswerke abzuschaffen.
Wie können wir unsere Kunden also überzeugen, unsere neuen Angebote anzunehmen?
Für die meisten Kunden würde sich durch den Einsatz von servereye nicht viel an den Kosten ändern, da wir die Kernaufgaben, wie z.B. das Prüfen der Backups oder das Durchführen von Updates, bereits übernehmen. Hier würden wir durch servereye lediglich unsere Arbeitsbelastung reduzieren. Wir müssten dem Kunden also lediglich näherbringen, warum wir jetzt ein RMM einsetzen und welche Vorteile dabei für ihn entstehen. Unsere Techniker haben mehr Zeit, sich persönlich um die Anliegen zu kümmern und die benötigte Dienstleistung, die auch abgerechnet wird, zu senken.
Dies wäre auch die Argumentation gegenüber den Kunden, bei denen der Einsatz unserer Managed Services Extrakosten verursachen würde. Durch den Einsatz eines proaktiven Monitorings können wir Fehlverhalten früher erkennen und somit die Ausfallzeiten, vor allem aber die Ausfallkosten senken. Wir hatten die Idee, unseren Kunden mit einer 3-monatigen Testphase entgegenzukommen. In dieser Testphase arbeiten wir so, wie wir es bevorzugen, um am Ende gemeinsam mit dem Kunden ein Fazit ziehen zu können.
Ich denke, dass Leistung überzeugen wird. Was meinst du, liebes Tagebuch?
Naja, auf jeden Fall wünsche ich uns allen eine schöne, hoffentlich nicht so stressige Weihnachtszeit. Bleib gesund und bis bald!
P.S.: Ich hatte gerade noch ein Telefonat mit dem Kollegen Max Schiemann von servereye. Er hat uns noch ein paar Sachen mitgegeben, die sich mit dem kommenden Update (Anfang Dezember) ändern. In das RMM kommen beispielsweise mit dem Registry Editor und der Ereignisanzeige ein paar vorzeitige Weihnachtsgeschenke. Suuuper spannend!
Warum Cloud-Produkte besser als On-Premise-Lösungen sind

Seit mehr als einer Dekade bieten wir mit servereye unsere erfolgreiche Cloud-Computing-Lösung für Unternehmen an. Mit unserem Business-Modell „Software as a Service“ (SaaS) stellen wir unsere Monitoring-Lösung über das Internet zur Verfügung.
Als wir anfingen, haben deutsche Unternehmen noch Software-Lizenzen gekauft und auf eigenen Servern installiert. „On-Premise“ war der Normalfall und bedeutet eine vor Ort installierte Software.
Zu diesem Zeitpunkt hatte der Cloud-Pionier Salesforce schon 92.000 Kunden und war weltweit auf Platz vier der am schnellsten wachsenden Unternehmen. „Das Ende der Software“ prophezeite damals der CEO Marc Benioff und er sollte Recht behalten. In Deutschland staunte man über diese Entwicklung und ging das Thema viel verhaltener an.
Vorteile und Nachteile von Cloud-Computing
IT-Entscheider haben viele Jahre lang diskutiert, welche Auswirkungen das Auslagern von Daten, Rechenleistung und Software hat.
Wir bei servereye bemerken, dass sich in den letzten Jahren der Blickwinkel bei unseren Kunden geändert hat. Wurden zu Beginn hauptsächlich die Risiken betrachtet, konzentriert sich heute der Fokus auf die vielen Vorteile und Chancen, die mit Cloud-Computing einhergehen.
Auch wenn wir ganz klar die vielen Vorteile sehen und schätzen, möchten wir die Nachteile nicht klein reden oder verheimlichen.
Geringere Kosten
Der Start mit einer Cloud-Lösung ist günstig und mit geringen Kosten verbunden. Betriebswirtschaftlich gesehen ist das ein großer Pluspunkt. Wenn wir mal überlegen, welche hohen initialen Kosten bei einer On-Premise-Lösung entstehen.
Die Investitionskosten sind dabei um ein Vielfaches höher. Software-Lizenzen müssen gekauft und Hardware muss bereitgestellt werden. Für Updates und Support fallen weitere kostenpflichtige Wartungsverträge an. Die Anwendung muss eingerichtet und angepasst werden, damit sie fehlerfrei funktioniert.
Dazu brauchst Du Manpower in Form von eigenen Mitarbeitern, die sich täglich um IT-Sicherheit, Updates und Backups kümmern.
Es gibt vergleichende Kostenanalysen, welche die großen Gesamtkostenvorteile von Cloud-Computing in den ersten Jahren bestätigen. Nach rund acht Jahren werden die Einsparungen kleiner und die Kurve flacht ab.
Bei einer On-Premise-Lösung hast Du in den ersten Jahren viele Ressourcen, Energie und Geld aufwenden müssen. Zudem bahnen sich regelmäßig neue Investitionen an, um ältere Hardware wieder auf den aktuellen Stand der Technik zu bringen.
Cloud-Lösungen mit ihren regelmäßigen Betriebskosten sind dagegen vorhersehbar und berechenbar. Du kannst betriebswirtschaftlich sauber kalkulieren und musst keine monetären Risiken fürchten, die beim eigenen Betrieb auftreten können.
Mehr Sicherheit
Unser Thema ist IT-Monitoring mit allen Aspekten der IT-Sicherheit. Hier liegt unser Fokus, das ist unsere Kernkompetenz. Wenn es also darum geht, unsere eigene Cloud-Infrastruktur sicher zu betreiben, dann greifen wir auf unsere ureigenste Expertise zurück. Unsere Server stehen in einem deutschen Hochsicherheits-Rechenzentrum der Firma Infoserve in Saarbrücken. Wir garantieren höchste Verfügbarkeit und Performance auf einem Top-Level Sicherheitsniveau. Das Rechenzentrum ist nach ISO 27001 zertifiziert und als Sicherheitszone ausgelegt. Bei der Datenverarbeitung halten wir uns strikt an europäische Datenschutzrichtlinien. Für Dich bedeutet das ein beruhigtes und sorgenfreies Nutzen unserer Cloud-Lösung. Deine Daten sind sicher. Es gibt keine Hintertüren, die eine Weitergabe an Dritten ermöglichen, wie es bei amerikanischen Anbietern der Fall ist. Wir kümmern uns um die IT-Sicherheit, um Updates und um die Datensicherung.
Wir schätzen Dein Vertrauen und sind uns unserer Verantwortung voll bewusst. Dein großer Vorteil ist, dass du Dir keine Gedanken und keine Sorgen um die IT-Infrastruktur machen musst. Diese Arbeit nehmen wir Dir gerne ab.
Weniger Kontrolle
Kommen wir zu den Nachteilen von Cloud-Lösungen.
Wer seine Daten aus den Händen gibt, gibt auch die alleinige Kontrolle darüber ab. Kunden- und Unternehmensdaten sind wertvolle Informationen.
Es ist also mehr als verständlich, dass man sie in der eigenen Infrastruktur behalten möchte. Die Frage ist, ob Du das notwenige Vertrauen aufbringen kannst, dass Deine Daten auch auf externen Servern sicher sein können.
Wenn Du diese Frage verneinst, dann sind externe Cloud-Lösungen tatsächlich keine Option für Dich.
Aus diesem Spannungsfeld sind jüngst hybride Cloud-Strukturen entstanden. Dabei wird eigenes Cloud-Computing mit On-Premise-Lösungen und Public-Clouds verknüpft.
Weniger Individualisierung
Die vielen Möglichkeiten der Individualisierung waren bei On-Premise-Lösungen sehr beliebt. Software-Hersteller haben viel Geld mit Customizing-Dienstleistung verdient. Die Kunden waren ebenfalls entzückt. Man brauchte sich nicht von alten Gebräuchen und Prozessen zu verabschieden. Die Software wurde immer so angepasst, dass auch alt eingefahrene Arbeitsweisen weitergeführt werden konnten. Die Individualisierung war oft einfacher zu bewerkstelligen als die Mitarbeiter zu einer neuen Arbeitsweise zu bewegen.
Diese aufwendige Personalisierung hat mit dem Einzug von Cloud-Computing ein Ende gefunden. Sicher lässt sich noch vieles konfigurieren und anpassen. Aber am Ende sind die Möglichkeiten begrenzt und Du musst die Lösung so nehmen, wie sie ist.
Denn Cloud-Lösungen werden für möglichst viele Unternehmen konzipiert, sodass ein höherer Grad an Standardisierung notwendig ist. Du kannst nicht mehr die Farbe und Anordnung von einzelnen Schaltflächen bestimmen. Dafür sind Cloud-Lösungen stabiler und weniger fehleranfällig. Und mal ganz ehrlich – wenn hunderte Kunden mit einem Tool effizient arbeiten können, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass auch Du von diesen bewährten Erfahrungen profitieren kannst.
Wer hat die Datei "verlegt"? - Dateien managen leicht gemacht

Wer hat die Datei „verlegt“?
…“Eben war sie noch da, ich bin mir wirklich sicher“ oder …“Ich habe die Datei wirklich nicht bearbeitet…“. Genau diese Aussagen wirst Du als IT-Experte wahrscheinlich des Öfteren von Deinen Kunden hören.
Es gibt Dateien, die…
- auf gar keinen Fall bearbeitet werden dürfen
- plötzlich einfach verschwinden und Tage später fällt es auf, sodass Panik ausbricht
- eine bestimmte Größe nicht überschreiten dürfen; Stichwort PST-Dateien
- automatisiert aktualisiert werden und nicht älter als X Tage sein dürfen
Zudem gibt es Ordner, in denen die Anzahl der Dateien ins Unermessliche steigt.
Du fragst Dich nun, ob Dir servereye mit seinen Sensoren dabei helfen kann, diese Dinge im Auge zu behalten? Selbstverständlich!
Du möchtest wissen, ob eine bestimmte Datei verändert wurde?
Dazu empfehlen wir Dir den „Dateiänderung“-Sensor.
- Du gibst den Dateipfad an und wirst alarmiert, sobald die Datei geändert wird
Du fragst Dich, ob eine bestimmte Datei vorhanden ist?
Dann kennst Du den „Datei Existenz“-Sensor wohl noch nicht!
- Du gibst den Pfad an und legst fest, ob die Datei da sein soll oder nicht. Je nachdem, wie Du Dich entscheidest, schlägt servereye Alarm
Dir ist wichtig zu wissen, wann eine Datei eine festgelegte Größe überschreitet?
Wir empfehlen Dir den „Dateigröße“-Sensor.
- Du gibst den Pfad zur Datei an und legst fest, wie groß diese mindestens sein darf und maximal sein sollte. Wird einer dieser Werte über- oder unterschritten, alarmiert servereye Dich
- So kannst Du beispielsweise auch prüfen, ob die Datei korrekt geschrieben wurde
Du möchtest wissen, ob eine Datei womöglich veraltet ist?
Schau Dir doch mal den „Dateialter“-Sensor an.
- Du gibst den Pfad zur Datei an und entscheidest, wie alt diese Datei maximal sein darf. Dabei kannst Du unterscheiden, ob es Dir um das Erstellungs-Datum, die letzte Änderung oder den letzten Zugriff geht
- Wird der Schwellwert überschritten, schlägt servereye Alarm
Du fragst Dich, ob in einem Ordner Dateien hinzugefügt wurden?
Nutze dazu den „Verzeichnis Dateianzahl“-Sensor.
- Du musst nur angeben, welchen Ordner servereye prüfen soll. Selbstverständlich gilt das auch, auf Wunsch, für die Unterordner
- Du gibst an, wie viele Dateien sich maximal im Ordner befinden dürfen. Wird dieser Schwellwert überschritten, alarmiert servereye Dich
Diese Sensoren kannst Du selbstverständlich auch für Dateien oder Ordner auf Netzlaufwerken verwenden.
KIM bittet zum TANSS

Allein schon der Name verrät es: KIM dient dazu, seine Kunden Intelligent zu Managen.
In Verbindung mit einem genutzten Ticket-System hat KIM die Möglichkeit den Service, die Durchführung und die Dokumentation massiv zu verbessern.
Die Formulare in KIM werden via E-Mail an das betreuende Systemhaus versendet.
Sofern die E-Mail-Adresse von einem Ticket-System abgefragt wird, landet die Meldung in diesem Ticket-System.

Doch wie kann die Weiterbearbeitung des Tickets noch sinnvoller und vor allem automatisch gestaltet werden?
Im Prinzip können das alle relevanten, modernen Ticket-Systeme. Wir beleuchten diese Verbindung am Beispiel unseres Kooperationspartners TANSS. Anhand des Systemhauses Krämer IT Solutions GmbH wird folgend exemplarisch gezeigt, was getan werden kann. Hierbei wird auf den Mailrobot von TANSS zurückgegriffen. Folgende Punkte können dabei konfiguriert werden:
1. Annahme der E-Mail durch TANSS
Zuerst wird konfiguriert, dass die E-Mails von KIM gesondert angenommen werden sollen.

2. Auslesen der Variablen aus dem Formular
Da die KIM-Formulare im Prinzip beliebig viele Schritte und somit Informationen enthalten können, werden die einzelnen Formularschritte als Variablen ausgelesen, damit diese im Ticket bewusst genutzt werden können.

3. Bestimmung und Zuweisung des Tickets
Anhand der ausgelesenen Variablen kann das Ticket den bestehenden Prozessen im Systemhaus bestimmt und entsprechend zugewiesen werden. Beispielsweise ist es möglich, bestimmte Kunden einem bestimmten Team zuzuordnen oder spezielle Themen mit einer anderen Priorität einzustellen.

4. Anlage des Tickets
Nun wird das Ticket, nach den gewünschten Regeln, tatsächlich erstellt.

5. Information an den Ticket-Ersteller via E-Mail
Zum Schluss wird der Ticket-Ersteller, in diesem Fall der Kunde, über den Erhalt der Meldung und die Erstellung des Tickets via E-Mail informiert.

Du hast Fragen zur Integration von KIM-Formularen in Dein Ticket-System? Wende dich gerne direkt an uns!
Smart Updates - So geht Patch Management heute!

Das Entscheiden, welche Systeme gepatched werden müssen und das Blockieren von Sicherheitsupdates hat ein Ende!
Das Ziel des ursprünglich in servereye integrierten Patch Managements war es, dem Systemhaus ein Tool an die Hand zu geben, welches den manuellen Update-Prozess der Kundensysteme ablöst.
Über ein zentrales Dashboard gesteuert, konnten EDV-Dienstleister ihren Kunden ein einfaches Patch Management bereitstellen.
Die stetig ansteigenden Anforderungen der IT, Veränderung der generellen Update-Politik, sowie ein Fachkräftemangel in der Branche, haben das Produkt im komplett neuen Gewand sehr viel smarter werden lassen.
Mit dem überarbeiteten, intelligenten Patch Management wird ein ganz neuer Ansatz verfolgt, wenn es darum geht, Windows Systeme und Drittanbieter Anwendungen zu aktualisieren. Updates werden vollautomatisch und intelligent installiert. Der Aufbau von Update-Ringen, automatisches Verzögern von Windows Updates und geplante Neustarts sind nur einige der Funktionen, die nun mit wenigen Klicks zur Verfügung stehen. Dadurch wird servereye noch einfacher, intelligenter und übersichtlicher.
Das Systemhaus definiert hierbei vorab die Regeln und behält die Kontrolle über den Ablauf.
Getreu dem Grundprinzip “einmal konfigurieren, nie mehr anfassen”.
So funktioniert Smart Updates in wenigen Worten:
- Der zuständige Techniker definiert mit wenigen Klicks, welche Systeme mit welchen Update-Kategorien (z.B. Windows, Adobe oder Firefox) versorgt werden sollen und wie viel Zeit vergehen darf, bis der Techniker alarmiert wird, dass ein Update nicht installiert wurde
- Die Installation von Updates kann in den Einstellungen bis zu 30 Tagen verzögert werden
- Es scannt täglich, bzw. nach jedem Neustart der Maschine, nach „sicherheitsrelevanten“ Microsoft Updates. Werden nach einem Scan offene Updates gefunden, werden diese im laufenden Betrieb heruntergeladen
- Individuelle Konfiguration des Downloadverhaltens der Updates. Entscheide, ob diese per zentralem Filedepot geladen werden oder per direktem Download
- Gibt es im definierten Updatezeitraum trotz mehrfacher Versuche Probleme bei den Downloads, erfolgt direkt eine Fehlermeldung hierzu im servereye Dashboard
- Die Update Installation erfolgt beim Herunterfahren – beim Hochfahren ist der Prozess bereits abgeschlossen
- Der Techniker kann sofort über das zentrale Dashboard einen Neustart durchführen
Um einen effizienten Ablauf zu gewährleisten, ist es dem Techniker im OCC nicht möglich,
- einzelne Updates zu sperren, es kann nur eine komplette Update-Kategorie ausgenommen werden
- Updates gezielt für einen bestimmten Termin in der Zukunft planen
Wir haben Dich neugierig gemacht und Dein Interesse geweckt, modern und einfach zu patchen? Wir beraten Dich gern!
Jetzt beraten lassen!

Rene Thulke – Presales Consultant
0 68 81 – 9 36 29 77
rene.thulke@server-eye.de
Redundante Domains und der "Konzentrator Überprüfung"-Sensor
Bereits seit vielen Jahren steht der Sensor „Konzentrator Überprüfung“ in servereye zur Verfügung, um Zusammenhänge zwischen verschiedenen Sensoren herzustellen und diese sichtbar zu machen. Vorgestellt wurde dieser Sensor bereits in unserem Blog-Artikel „Impact Analyse – Alarmszenarien erstellen“, da er dort als Teil der Impact-Analyse beschrieben wurde.
Die Grundidee des Sensors
Im Rahmen eines Kundenprojekts unserer Partner erreichte uns eine spezielle Anfrage. Der Endkunde kümmert sich im Prinzip selbstständig um seine IT-Umgebung, es sei denn, es kommt zu einem großflächigen Ausfall.
Der Kunde wünschte sich, dass das Systemhaus reagiert, sobald alle drei Domain Controller ausfallen, er sich allerdings selbst kümmern kann, wenn nur ein oder zwei Systeme bzw. deren Funktionalität betroffen sind.
Die Lösung: Sensoren logisch verknüpfen
Grundsätzlich kennen die Sensoren eines Sensorhubs nicht die Zustände von anderen Sensoren, auch wenn dies manchmal wünschenswert wäre. Hier kommt der „Konzentrator Überprüfung“-Sensor ins Spiel. Der Sensor dient dazu, mehrere Sensoren logisch zu verknüpfen, um so komplexere Alarmierungswünsche abzubilden.
In unserem genannten Beispiel würde man die drei einzelnen „Active Directory Status“-Sensoren, die quasi die Lauffähigkeit der Domain Controller monitoren, mit einer UND-Verknüpfung verbinden. So gelingt es, dass der „Konzentrator Überprüfung“-Sensor erst Alarm schlägt, wenn wirklich alle drei Domain Controller einen Fehler aufweisen. Das Systemhaus kann direkt eingeschaltet werden und sich darum kümmern, den Ausfall direkt zu beheben.
Home Office: 3 Faktoren entscheiden über den Erfolg

In diesem Artikel erfährst Du, was es beim Home Office zu beachten gibt und wie Du im IT-Systemhaus Deine Kunden dabei unterstützen kannst. Unsere Lösung „servereye“ stellt in diesem Zusammenhang ein wichtiges Werkzeug dar und ist ein Baustein zur erfolgreichen Heimarbeit.
So problematisch die Auswirkungen des Corona-Virus für unsere Gesellschaft auch sind, für die Digitalisierung der Arbeitswelt erweist sich die Pandemie als Katalysator für das neue Arbeitsleben. Viele Unternehmen haben sich der neuen Situation angepasst.
New Work bezeichnet die neue Art, Leben und Arbeiten zu verbinden.
Nicht jede Branche ist für diesen Wandel gleich gut geeignet. Es gibt Branchen, bei denen sich die Arbeit einfach nicht zu Hause erledigen lässt. Die Mannheimer Corona-Studie vom April 2020 sieht den IT-Sektor als den geeignetsten Bereich für das Arbeiten zu Hause.
67 Prozent der IT-Mitarbeiter arbeiten aktuell im Home Office. Nach Bitkom-Angaben lag der Anteil im Jahr 2019 noch bei 39 Prozent.

Das ist eine beeindruckende Steigerung. Viele Home-Arbeitsplätze sind kurzfristig und unter Druck geschaffen worden. Dabei verlief nicht alles reibungslos. Auch wir bei servereye haben unsere Erfahrungen gemacht, aus denen wir lernen konnten und die wir gerne mit Dir teilen.
Die Nachteile im Home Office
Manager mit eher autoritärem Führungsstil empfinden einen Kontrollverlust, wenn der Mitarbeiter nicht im Unternehmen ist. Diese antiquierte Führungskultur basiert auf Kontrolle und einer Misstrauenskultur. Für das Arbeiten im Home Office ist das sehr hinderlich, denn genau das Gegenteil ist erforderlich. Mal davon abgesehen, dass niemand mehr so geführt werden will.
Einige Mitarbeiter tun sich mit der (neuen) Freiheit schwer und sind bisweilen abgelenkt und nicht so fokussiert wie im echten Büro. Es fehlt die direkte Kommunikation mit den Kollegen, der kreative Austausch im persönlichen Gespräch sowie das gemeinsame Mittagessen. Die Motivation kann dadurch leiden. Der Mensch ist und bleibt ein soziales Wesen.
Gerade wenn das Home Office ohne Planung eingerichtet wird, bleiben organisatorische Fragen auf der Strecke. Zurück bleibt ein überforderter Mitarbeiter, dem Orientierung und Anweisungen fehlen.
Die Vorteile im Home Office
Aus Unternehmenssicht wird das Büro mit den Betriebskosten zum Mitarbeiter ausgelagert. Und das zum Nulltarif. Miete, Strom und Nebenkosten werden vom Mitarbeiter bezahlt. Sogar den Kaffee kauft und kocht er selbst. Es können viel mehr Mitarbeiter im Home Office beschäftigt werden, als es der Firmensitz eigentlich hergibt. Das sind hohe Einsparpotentiale.
Ein weiterer Vorteil für den Arbeitgeber ist das leise und unmerkliche Aushebeln der Grenze zwischen Arbeit und Privat. Studien haben nachgewiesen, dass viele Arbeitnehmer im Home Office mehr leisten als vertraglich vereinbart. Sie sind produktiver und länger erreichbar. Auch die Mail am Wochenende wird zuverlässig beantwortet. Psychologen vermuten beim Mitarbeiter ein latentes Gefühl von „in der Schuld stehen“, wenn die Arbeit im Home Office mit seinen Vorteilen gewährt wird.
Die Vorteile für die Mitarbeiter sind vielfältig und eindeutig. An vorderster Stelle stehen Flexibilität und eine freie Arbeitseinteilung. Auch lange Anfahrten zum Arbeitsplatz sind nicht mehr notwendig. Das spart wertvolle Lebenszeit. Des Weiteren entfallen Kosten für Auto, Bus und Bahn oder auch für die Reinigungskosten des Businessdress. Das Essen zu Hause dürfte auch günstiger sein als in der Kantine. Ob´s besser schmeckt lassen wir einmal offen.
Für den Mitarbeiter ist es ausgesprochen wichtig, die richtige Balance zu finden.
So schön die Vereinbarkeit von Beruf und Familie auch ist, sie kann auf Dauer sehr belastend werden. Und zwar dann, wenn es am Ende keine strikte Trennung mehr zwischen Arbeit und Privat gibt.
Die Grenzen sind fließend. Der eine fühlt sich wertgeschätzt, wenn der Chef sich am Wochenende meldet. Der andere bekommt sofort einen hochroten Kopf und ist gestresst. Jeder Jeck ist bekanntlich anders.
Was sind die Erfolgsfaktoren?
Damit das Home Office für alle Beteiligten ein Erfolg wird, sollte man sein Augenmerk auf drei Bereiche legen. Die Technik muss stimmen und dem Mitarbeiter alle Tools und Anwendungen nach Hause bringen. Der zweite Faktor ist der wichtigste. Die Kommunikation mit den Kollegen muss sichergestellt und neu gestaltet werden. Weiterhin geben wir Tipps, die einem Mitarbeiter persönlich helfen, die Situation im Home Office erfolgreich zu gestalten.
IT und Technik
Wie mache ich das Heimbüro arbeitsfähig? Eine flotte Internetverbindung ist natürlich die Basisanforderung. Mit der integrierten Fernwartung in servereye bekommst Du einen Vollzugriff auf den Heimrechner und kannst damit aus der Ferne alle notwendigen Konfigurationen vornehmen. Der Rechner zu Hause bekommt von Dir den Zugriff auf alle notwendigen Applikationen im Unternehmen.
Und damit die Sicherheit nicht zu kurz kommt, schützt unser Managed Antivirus die Rechner im Home Office vor allen möglichen Attacken. Das Böse schläft nie. Regelmäßig anfallende Wartungsarbeiten und Update-Installationen erledigst Du in sekundenschnelle mit wenigen Mausklicks. So gut technisch vorbereitet legst Du die Grundlage für ein erfolgreiches und sicheres Arbeiten im Home Office.
Kommunikation
Dieser Punkt wird als der wichtigste Faktor eingestuft. Die Kommunikation muss aufrechterhalten werden. Die Situation zu Hause verlangt eine Anpassung hinsichtlich der Kommunikationskanäle und der Häufigkeit. E-Mail und Telefon sind die klassischen Kanäle, die weitergenutzt werden können. Auch Videokonferenzen sind mittlerweile zum Standard geworden. Zoom, Webex und viele andere Lösungen bieten kostenpflichtige Dienste an. Wir empfehlen, sich einmal Microsoft Teams anzuschauen. Der Vorteil von Microsoft Teams ist, dass es kostenlos zur Verfügung steht, wenn man bereits Microsoft Office 365 im Einsatz hat. Diese Collaboration Software bietet nicht nur Videokonferenzen, sogar neue Kommunikationskanäle wie zum Beispiel einen Chat.
Jedes Unternehmen sollte häufige Meetings auf unterschiedlichen Kanälen festlegen, um das Manko der Kommunikation im Home Office auszugleichen. Eine häufige und reichhaltige Kommunikation mindert Unsicherheiten und das Gefühl, abseits und allein zu arbeiten. Die Kollegen müssen Teil des sozialen Netzwerks bleiben.
Persönliche Tipps
Auf lange Sicht hilft die Trennung zwischen Arbeit du Privat bei der Arbeit im Home Office. Wenn möglich, errichte Deinen Arbeitsplatz in einem Zimmer, wo Du die Tür schließen und ungestört arbeiten kannst.
Feste Rituale können den Arbeitsalltag auch im Home Office strukturieren. Es gibt Mitarbeiter, die laufen vor Arbeitsbeginn einmal um den Block, um den Arbeitsweg zu simulieren. Andere kleiden sich und machen sich fertig als seien sie im Büro. Gerade bei anstehenden Videokonferenzen ist das keine schlechte Idee.
Wenn Du schnell ablenkbar bist, verpasse Dir virtuelle Scheuklappen. Meide soziale Netzwerke und andere Plattformen, die Deine Aufmerksamkeit stehlen. Wenn Du geräuschempfindlich bist, benutze Ohrenstöpsel oder Kopfhöhrer mit Deiner Lieblingsmusik. Generell hilft Bewegung in Arbeitspausen, um Körper und Geist frisch zu halten.
Um ein besseres Gefühl für die eigene Arbeit zu erhalten, kann man seine Arbeitszeit zusätzlich mit geeigneten Apps tracken. Das bewahrt vor unberechtigten Schuldgefühlen, man hätte zu wenig geleistet.
Hast Du weitere Tipps, wie das Home Office erfolgreich gestaltet werden kann? Dann hinterlasse uns doch einen Kommentar.
Fortschritte bei servereye

Fortschritte sind sehr wichtig und treiben uns dazu an, immer in Bewegung zu bleiben.
Der Leitsatz „Wer aufhört, besser zu werden, hat aufgehört, gut zu sein“ von Philip Rosenthal beschreibt passend die Werte von servereye.
Was uns voranbringt
Nach Abschluss eines Projektes sagen wir ungerne „Das haben wir gut gemacht“, sondern hinterfragen und reflektieren diese auch regelmäßig.
Was können wir noch besser machen? Was bringt uns und unsere Partner weiter voran? Aus diesen Fragen resultiert das Vorhaben, unsere Webcasts für das kommende Jahr 2021 zu optimieren.
Um Euch stets aktuelle Mehrwerte bieten zu können, werden wir unser Webcast-Angebot nach Relevanz umstrukturieren.
Von allen Themen wird es eine aktuelle Version als Aufzeichnung in unserem Partnerbereich geben.
Durch eine wesentlich engere Betreuung unserer neuen Partner zu deren Test- und Anfangszeiten, bei der wir jedem Interessenten Onboardings, Gespräche und weitere Unterstützung anbieten, haben wir viele Erfahrungen und Feedback sammeln können. Dieses nutzen wir nun, um unser servereye Webcast-Sortiment anzupassen und Euch anschließend eine optimierte Webcast-Auswahl zur Verfügung stellen zu können.
Freut Euch auf folgende Veränderungen:
Was wird es Neues geben?
- Release unserer nächsten RMM Bausteine im September
Hierzu wird es in der ersten Oktoberwoche auch einen entsprechenden Webcast geben. Besucht uns also gerne, wenn es heißt „Remote Monitoring & Management – RMM mit servereye“.
- Unser neues „Quartalsspecial“
Hier greifen wir besondere Fragestellungen unserer Partner auf, zeigen neue Kampagnen und nützliche Infos sowie Tipps zu Themen, die nicht in den üblichen Rubriken enthalten sind.
- „Deep Dive – Herstellersensoren“ – Gemeinschaftliche Entwicklung eines Sensors mit Herstellern
Warum? Wir sind mit den Herstellern auf einer Augenhöhe und möchten Euch durch die gemeinschaftliche Entwicklung eines Sensors regelmäßig Mehrwerte bieten.
In verhältnismäßig kurzen Webinaren werden wir explizit auf einzelne Herstellersensoren eingehen. Last but not least wird es noch einen Vertriebs-Webcast geben.
- „Work smart, not hard – mit servereye zum erfolgreichen MSP“
Dieser Webcast soll unseren Partnern die nötigen Werkzeuge an die Hand geben, sodass Ihr erfolgreich als Managed Service Provider durchstarten könnt.
Nach Überprüfung und Anpassung bestimmter Webcasts, werden diese in neuem Glanz weiterhin für Euch verfügbar sein.
Welche Webcasts werden aktualisiert?
- KIM – Kunden Intelligent Managen – Das Tray Icon
- Bedienung des OCC
- PowerShell Helpers in servereye
- Remote Powershell – Remote Management mit servereye
- servereye – Tanss Schnittstelle – Einrichtung und Features
- Smart Updates mit servereye
Welche Webcasts werden aussortiert?
- Erste Schritte mit servereye
- Vorstellung der verschiedenen Managed Antivirus Lösungen mit servereye
- Flaschenpost – Neues von servereye
- Spotlight Sensoren – Best Practice Sensoren für DC und Exchange
Die neuen Termine für das kommende Jahr werden wir Anfang November 2020 unter https://www.servereye.de/webcast/ für Euch veröffentlichen.
Selbstverständlich stehen Euch Support und Vertrieb bei weiteren Fragen gerne zur Verfügung.
Verpasst nicht unseren ersten Remote Monitoring & Management Webcast am 05.10. um 16 Uhr!
Habt Ihr weitere Ideen für Webcasts? Wir freuen uns über Vorschläge!


