KIM bittet zum TANSS

Allein schon der Name verrät es: KIM dient dazu, seine Kunden Intelligent zu Managen.

In Verbindung mit einem genutzten Ticket-System hat KIM die Möglichkeit den Service, die Durchführung und die Dokumentation massiv zu verbessern.

Die Formulare in KIM werden via E-Mail an das betreuende Systemhaus versendet.

Sofern die E-Mail-Adresse von einem Ticket-System abgefragt wird, landet die Meldung in diesem Ticket-System.

 

 

Doch wie kann die Weiterbearbeitung des Tickets noch sinnvoller und vor allem automatisch gestaltet werden?

Im Prinzip können das alle relevanten, modernen Ticket-Systeme. Wir beleuchten diese Verbindung am Beispiel unseres Kooperationspartners TANSS. Anhand des Systemhauses Krämer IT Solutions GmbH wird folgend exemplarisch gezeigt, was getan werden kann. Hierbei wird auf den Mailrobot von TANSS zurückgegriffen. Folgende Punkte können dabei konfiguriert werden:

 

1. Annahme der E-Mail durch TANSS

Zuerst wird konfiguriert, dass die E-Mails von KIM gesondert angenommen werden sollen.

 

 

2. Auslesen der Variablen aus dem Formular

Da die KIM-Formulare im Prinzip beliebig viele Schritte und somit Informationen enthalten können, werden die einzelnen Formularschritte als Variablen ausgelesen, damit diese im Ticket bewusst genutzt werden können.

 

 

3. Bestimmung und Zuweisung des Tickets

Anhand der ausgelesenen Variablen kann das Ticket den bestehenden Prozessen im Systemhaus bestimmt und entsprechend zugewiesen werden. Beispielsweise ist es möglich, bestimmte Kunden einem bestimmten Team zuzuordnen oder spezielle Themen mit einer anderen Priorität einzustellen.

 

 

4. Anlage des Tickets

Nun wird das Ticket, nach den gewünschten Regeln, tatsächlich erstellt.

 

 

5. Information an den Ticket-Ersteller via E-Mail

Zum Schluss wird der Ticket-Ersteller, in diesem Fall der Kunde, über den Erhalt der Meldung und die Erstellung des Tickets via E-Mail informiert.

 

 

Du hast Fragen zur Integration von KIM-Formularen in Dein Ticket-System? Wende dich gerne direkt an uns!

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Smart Updates - So geht Patch Management heute!

Das Entscheiden, welche Systeme gepatched werden müssen und das Blockieren von Sicherheitsupdates hat ein Ende!

Das Ziel des ursprünglich in servereye integrierten Patch Managements war es, dem Systemhaus ein Tool an die Hand zu geben, welches den manuellen Update-Prozess der Kundensysteme ablöst.
Über ein zentrales Dashboard gesteuert, konnten EDV-Dienstleister ihren Kunden ein einfaches Patch Management bereitstellen.

Die stetig ansteigenden Anforderungen der IT, Veränderung der generellen Update-Politik, sowie ein Fachkräftemangel in der Branche, haben das Produkt im komplett neuen Gewand sehr viel smarter werden lassen.

Mit dem überarbeiteten, intelligenten Patch Management wird ein ganz neuer Ansatz verfolgt, wenn es darum geht, Windows Systeme und Drittanbieter Anwendungen zu aktualisieren. Updates werden vollautomatisch und intelligent installiert. Der Aufbau von Update-Ringen, automatisches Verzögern von Windows Updates und geplante Neustarts sind nur einige der Funktionen, die nun mit wenigen Klicks zur Verfügung stehen. Dadurch wird servereye noch einfacher, intelligenter und übersichtlicher.

Das Systemhaus definiert hierbei vorab die Regeln und behält die Kontrolle über den Ablauf.

 

Getreu dem Grundprinzip “einmal konfigurieren, nie mehr anfassen”.

 

So funktioniert Smart Updates in wenigen Worten:

  • Der zuständige Techniker definiert mit wenigen Klicks, welche Systeme mit welchen Update-Kategorien (z.B. Windows, Adobe oder Firefox) versorgt werden sollen und wie viel Zeit vergehen darf, bis der Techniker alarmiert wird, dass ein Update nicht installiert wurde
  • Die Installation von Updates kann in den Einstellungen bis zu 30 Tagen verzögert werden
  • Es scannt täglich, bzw. nach jedem Neustart der Maschine, nach „sicherheitsrelevanten“ Microsoft Updates. Werden nach einem Scan offene Updates gefunden, werden diese im laufenden Betrieb heruntergeladen
  • Individuelle Konfiguration des Downloadverhaltens der Updates. Entscheide, ob diese per zentralem Filedepot geladen werden oder per direktem Download
  • Gibt es im definierten Updatezeitraum trotz mehrfacher Versuche Probleme bei den Downloads, erfolgt direkt eine Fehlermeldung hierzu im servereye Dashboard
  • Die Update Installation erfolgt beim Herunterfahren – beim Hochfahren ist der Prozess bereits abgeschlossen
  • Der Techniker kann sofort über das zentrale Dashboard einen Neustart durchführen

Um einen effizienten Ablauf zu gewährleisten, ist es dem Techniker im OCC nicht möglich,

  • einzelne Updates zu sperren, es kann nur eine komplette Update-Kategorie ausgenommen werden
  • Updates gezielt für einen bestimmten Termin in der Zukunft planen

 

Wir haben Dich neugierig gemacht und Dein Interesse geweckt, modern und einfach zu patchen? Wir beraten Dich gern!

 

 Jetzt beraten lassen!

Rene Thulke – Presales Consultant
0 68 81 – 9 36 29 77
rene.thulke@server-eye.de


Redundante Domains und der "Konzentrator Überprüfung"-Sensor

Bereits seit vielen Jahren steht der Sensor „Konzentrator Überprüfung“ in servereye zur Verfügung, um Zusammenhänge zwischen verschiedenen Sensoren herzustellen und diese sichtbar zu machen. Vorgestellt wurde dieser Sensor bereits in unserem Blog-Artikel „Impact Analyse – Alarmszenarien erstellen“, da er dort als Teil der Impact-Analyse beschrieben wurde.

Die Grundidee des Sensors

Im Rahmen eines Kundenprojekts unserer Partner erreichte uns eine spezielle Anfrage. Der Endkunde kümmert sich im Prinzip selbstständig um seine IT-Umgebung, es sei denn, es kommt zu einem großflächigen Ausfall.

Der Kunde wünschte sich, dass das Systemhaus reagiert, sobald alle drei Domain Controller ausfallen, er sich allerdings selbst kümmern kann, wenn nur ein oder zwei Systeme bzw. deren Funktionalität betroffen sind.

Die Lösung: Sensoren logisch verknüpfen

Grundsätzlich kennen die Sensoren eines Sensorhubs nicht die Zustände von anderen Sensoren, auch wenn dies manchmal wünschenswert wäre. Hier kommt der „Konzentrator Überprüfung“-Sensor ins Spiel. Der Sensor dient dazu, mehrere Sensoren logisch zu verknüpfen, um so komplexere Alarmierungswünsche abzubilden.

In unserem genannten Beispiel würde man die drei einzelnen „Active Directory Status“-Sensoren, die quasi die Lauffähigkeit der Domain Controller monitoren, mit einer UND-Verknüpfung verbinden. So gelingt es, dass der „Konzentrator Überprüfung“-Sensor erst Alarm schlägt, wenn wirklich alle drei Domain Controller einen Fehler aufweisen. Das Systemhaus kann direkt eingeschaltet werden und sich darum kümmern, den Ausfall direkt zu beheben.


Home Office: 3 Faktoren entscheiden über den Erfolg

In diesem Artikel erfährst Du, was es beim Home Office zu beachten gibt und wie Du im IT-Systemhaus Deine Kunden dabei unterstützen kannst. Unsere Lösung „servereye“ stellt in diesem Zusammenhang ein wichtiges Werkzeug dar und ist ein Baustein zur erfolgreichen Heimarbeit.

So problematisch die Auswirkungen des Corona-Virus für unsere Gesellschaft auch sind, für die Digitalisierung der Arbeitswelt erweist sich die Pandemie als Katalysator für das neue Arbeitsleben. Viele Unternehmen haben sich der neuen Situation angepasst.

New Work bezeichnet die neue Art, Leben und Arbeiten zu verbinden.

Nicht jede Branche ist für diesen Wandel gleich gut geeignet. Es gibt Branchen, bei denen sich die Arbeit einfach nicht zu Hause erledigen lässt.  Die Mannheimer Corona-Studie vom April 2020 sieht den IT-Sektor als den geeignetsten Bereich für das Arbeiten zu Hause.
67 Prozent der IT-Mitarbeiter arbeiten aktuell im Home Office. Nach Bitkom-Angaben lag der Anteil im Jahr 2019 noch bei 39 Prozent.

Das ist eine beeindruckende Steigerung. Viele Home-Arbeitsplätze sind kurzfristig und unter Druck geschaffen worden. Dabei verlief nicht alles reibungslos. Auch wir bei servereye haben unsere Erfahrungen gemacht, aus denen wir lernen konnten und die wir gerne mit Dir teilen.

Die Nachteile im Home Office

Manager mit eher autoritärem Führungsstil empfinden einen Kontrollverlust, wenn der Mitarbeiter nicht im Unternehmen ist. Diese antiquierte Führungskultur basiert auf Kontrolle und einer Misstrauenskultur. Für das Arbeiten im Home Office ist das sehr hinderlich, denn genau das Gegenteil ist erforderlich. Mal davon abgesehen, dass niemand mehr so geführt werden will.

Einige Mitarbeiter tun sich mit der (neuen) Freiheit schwer und sind bisweilen abgelenkt und nicht so fokussiert wie im echten Büro. Es fehlt die direkte Kommunikation mit den Kollegen, der kreative Austausch im persönlichen Gespräch sowie das gemeinsame Mittagessen. Die Motivation kann dadurch leiden. Der Mensch ist und bleibt ein soziales Wesen.

Gerade wenn das Home Office ohne Planung eingerichtet wird, bleiben organisatorische Fragen auf der Strecke. Zurück bleibt ein überforderter Mitarbeiter, dem Orientierung und Anweisungen fehlen.

Die Vorteile im Home Office

Aus Unternehmenssicht wird das Büro mit den Betriebskosten zum Mitarbeiter ausgelagert. Und das zum Nulltarif. Miete, Strom und Nebenkosten werden vom Mitarbeiter bezahlt. Sogar den Kaffee kauft und kocht er selbst. Es können viel mehr Mitarbeiter im Home Office beschäftigt werden, als es der Firmensitz eigentlich hergibt. Das sind hohe Einsparpotentiale.

Ein weiterer Vorteil für den Arbeitgeber ist das leise und unmerkliche Aushebeln der Grenze zwischen Arbeit und Privat. Studien haben nachgewiesen, dass viele Arbeitnehmer im Home Office mehr leisten als vertraglich vereinbart. Sie sind produktiver und länger erreichbar. Auch die Mail am Wochenende wird zuverlässig beantwortet. Psychologen vermuten beim Mitarbeiter ein latentes Gefühl von „in der Schuld stehen“, wenn die Arbeit im Home Office mit seinen Vorteilen gewährt wird.

Die Vorteile für die Mitarbeiter sind vielfältig und eindeutig. An vorderster Stelle stehen Flexibilität und eine freie Arbeitseinteilung. Auch lange Anfahrten zum Arbeitsplatz sind nicht mehr notwendig. Das spart wertvolle Lebenszeit. Des Weiteren entfallen Kosten für Auto, Bus und Bahn oder auch für die Reinigungskosten des Businessdress. Das Essen zu Hause dürfte auch günstiger sein als in der Kantine. Ob´s besser schmeckt lassen wir einmal offen.

Für den Mitarbeiter ist es ausgesprochen wichtig, die richtige Balance zu finden.

So schön die Vereinbarkeit von Beruf und Familie auch ist, sie kann auf Dauer sehr belastend werden. Und zwar dann, wenn es am Ende keine strikte Trennung mehr zwischen Arbeit und Privat gibt.

Die Grenzen sind fließend. Der eine fühlt sich wertgeschätzt, wenn der Chef sich am Wochenende meldet. Der andere bekommt sofort einen hochroten Kopf und ist gestresst. Jeder Jeck ist bekanntlich anders.

Was sind die Erfolgsfaktoren?

Damit das Home Office für alle Beteiligten ein Erfolg wird, sollte man sein Augenmerk auf drei Bereiche legen. Die Technik muss stimmen und dem Mitarbeiter alle Tools und Anwendungen nach Hause bringen. Der zweite Faktor ist der wichtigste. Die Kommunikation mit den Kollegen muss sichergestellt und neu gestaltet werden. Weiterhin geben wir Tipps, die einem Mitarbeiter persönlich helfen, die Situation im Home Office erfolgreich zu gestalten.

IT und Technik

Wie mache ich das Heimbüro arbeitsfähig? Eine flotte Internetverbindung ist natürlich die Basisanforderung. Mit der integrierten Fernwartung in servereye bekommst Du einen Vollzugriff auf den Heimrechner und kannst damit aus der Ferne alle notwendigen Konfigurationen vornehmen.  Der Rechner zu Hause bekommt von Dir den Zugriff auf alle notwendigen Applikationen im Unternehmen.

Und damit die Sicherheit nicht zu kurz kommt, schützt unser Managed Antivirus die Rechner im Home Office vor allen möglichen Attacken. Das Böse schläft nie. Regelmäßig anfallende Wartungsarbeiten und Update-Installationen erledigst Du in sekundenschnelle mit wenigen Mausklicks. So gut technisch vorbereitet legst Du die Grundlage für ein erfolgreiches und sicheres Arbeiten im Home Office.

Kommunikation

Dieser Punkt wird als der wichtigste Faktor eingestuft. Die Kommunikation muss aufrechterhalten werden. Die Situation zu Hause verlangt eine Anpassung hinsichtlich der Kommunikationskanäle und der Häufigkeit. E-Mail und Telefon sind die klassischen Kanäle, die weitergenutzt werden können. Auch Videokonferenzen sind mittlerweile zum Standard geworden. Zoom, Webex und viele andere Lösungen bieten kostenpflichtige Dienste an. Wir empfehlen, sich einmal Microsoft Teams anzuschauen. Der Vorteil von Microsoft Teams ist, dass es kostenlos zur Verfügung steht, wenn man bereits Microsoft Office 365 im Einsatz hat. Diese Collaboration Software bietet nicht nur Videokonferenzen, sogar neue Kommunikationskanäle wie zum Beispiel einen Chat.

Jedes Unternehmen sollte häufige Meetings auf unterschiedlichen Kanälen festlegen, um das Manko der Kommunikation im Home Office auszugleichen. Eine häufige und reichhaltige Kommunikation mindert Unsicherheiten und das Gefühl, abseits und allein zu arbeiten. Die Kollegen müssen Teil des sozialen Netzwerks bleiben.

Persönliche Tipps

Auf lange Sicht hilft die Trennung zwischen Arbeit du Privat bei der Arbeit im Home Office. Wenn möglich, errichte Deinen Arbeitsplatz in einem Zimmer, wo Du die Tür schließen und ungestört arbeiten kannst.

Feste Rituale können den Arbeitsalltag auch im Home Office strukturieren. Es gibt Mitarbeiter, die laufen vor Arbeitsbeginn einmal um den Block, um den Arbeitsweg zu simulieren. Andere kleiden sich und machen sich fertig als seien sie im Büro. Gerade bei anstehenden Videokonferenzen ist das keine schlechte Idee.

Wenn Du schnell ablenkbar bist, verpasse Dir virtuelle Scheuklappen. Meide soziale Netzwerke und andere Plattformen, die Deine Aufmerksamkeit stehlen. Wenn Du geräuschempfindlich bist, benutze Ohrenstöpsel oder Kopfhöhrer mit Deiner Lieblingsmusik. Generell hilft Bewegung in Arbeitspausen, um Körper und Geist frisch zu halten.

Um ein besseres Gefühl für die eigene Arbeit zu erhalten, kann man seine Arbeitszeit zusätzlich mit geeigneten Apps tracken. Das bewahrt vor unberechtigten Schuldgefühlen, man hätte zu wenig geleistet.

 

Hast Du weitere Tipps, wie das Home Office erfolgreich gestaltet werden kann? Dann hinterlasse uns doch einen Kommentar.


Fortschritte bei servereye

Fortschritte sind sehr wichtig und treiben uns dazu an, immer in Bewegung zu bleiben.

Der Leitsatz „Wer aufhört, besser zu werden, hat aufgehört, gut zu sein“ von Philip Rosenthal beschreibt passend die Werte von servereye.

 

Was uns voranbringt

Nach Abschluss eines Projektes sagen wir ungerne „Das haben wir gut gemacht“, sondern hinterfragen und reflektieren diese auch regelmäßig.

Was können wir noch besser machen? Was bringt uns und unsere Partner weiter voran? Aus diesen Fragen resultiert das Vorhaben, unsere Webcasts für das kommende Jahr 2021 zu optimieren.

Um Euch stets aktuelle Mehrwerte bieten zu können, werden wir unser Webcast-Angebot nach Relevanz umstrukturieren.

Von allen Themen wird es eine aktuelle Version als Aufzeichnung in unserem Partnerbereich geben.

Durch eine wesentlich engere Betreuung unserer neuen Partner zu deren Test- und Anfangszeiten, bei der wir jedem Interessenten Onboardings, Gespräche und weitere Unterstützung anbieten, haben wir viele Erfahrungen und Feedback sammeln können. Dieses nutzen wir nun, um unser servereye Webcast-Sortiment anzupassen und Euch anschließend eine optimierte Webcast-Auswahl zur Verfügung stellen zu können.

Freut Euch auf folgende Veränderungen:

 

Was wird es Neues geben?

  • Release unserer nächsten RMM Bausteine im September

Hierzu wird es in der ersten Oktoberwoche auch einen entsprechenden Webcast geben. Besucht uns also gerne, wenn es heißt „Remote Monitoring & Management – RMM mit servereye“.

  • Unser neues „Quartalsspecial“

Hier greifen wir besondere Fragestellungen unserer Partner auf, zeigen neue Kampagnen und nützliche Infos sowie Tipps zu Themen, die nicht in den üblichen Rubriken enthalten sind.

  • „Deep Dive – Herstellersensoren“ – Gemeinschaftliche Entwicklung eines Sensors mit Herstellern

Warum? Wir sind mit den Herstellern auf einer Augenhöhe und möchten Euch durch die gemeinschaftliche Entwicklung eines Sensors regelmäßig Mehrwerte bieten.

In verhältnismäßig kurzen Webinaren werden wir explizit auf einzelne Herstellersensoren eingehen. Last but not least wird es noch einen Vertriebs-Webcast geben.

  • „Work smart, not hard – mit servereye zum erfolgreichen MSP“

Dieser Webcast soll unseren Partnern die nötigen Werkzeuge an die Hand geben, sodass Ihr erfolgreich als Managed Service Provider durchstarten könnt.

 

Nach Überprüfung und Anpassung bestimmter Webcasts, werden diese in neuem Glanz weiterhin für Euch verfügbar sein.

 

Welche Webcasts werden aktualisiert?

  • KIM – Kunden Intelligent Managen – Das Tray Icon
  • Bedienung des OCC
  • PowerShell Helpers in servereye
  • Remote Powershell – Remote Management mit servereye
  • servereye – Tanss Schnittstelle – Einrichtung und Features
  • Smart Updates mit servereye

 

Welche Webcasts werden aussortiert?

  • Erste Schritte mit servereye
  • Vorstellung der verschiedenen Managed Antivirus Lösungen mit servereye
  • Flaschenpost – Neues von servereye
  • Spotlight Sensoren – Best Practice Sensoren für DC und Exchange

 

Die neuen Termine für das kommende Jahr werden wir Anfang November 2020 unter https://www.servereye.de/webcast/ für Euch veröffentlichen.

Selbstverständlich stehen Euch Support und Vertrieb bei weiteren Fragen gerne zur Verfügung.

Verpasst nicht unseren ersten Remote Monitoring & Management Webcast am 05.10. um 16 Uhr!

Jetzt eintragen

Habt Ihr weitere Ideen für Webcasts? Wir freuen uns über Vorschläge!

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Managed Service Tagebuch (Teil 6) – Voll verkalkt

 

Liebes Tagebuch,

hier ist wieder Dein Matthias. Heute möchte ich Dir erklären, warum ich vollkommen verkalkt bin. Als wir uns für den Weg der Managed Services und somit für servereye entschieden haben, war uns klar, dass es nicht einfach darum geht ein neues Produkt einzusetzen. Denn das heißt eben auch, dass unsere gesamte Unternehmensphilosophie damit auf den Kopf gestellt wird.

Alles fängt mit der Definition unseres Standards im RMM-Bereich an:

  • Welche Hard- bzw. Software muss gemonitort werden?
  • In welchem Ausmaß ist das Monitoring im Tagesgeschäft notwendig?
  • Welche Sensorik findet im Analyse-Fall Anwendung?

 

Mit unseren servereye „Best Practices“ Sensoren konnten wir schnell unseren Standard entwickeln und als Templates anlegen. Diese werden in der Regel sofort beim Rollout verwendet.

Der Knackpunkt:

Technisch sind wir zwar schon recht weit, aber wie kalkulieren wir servereye im Verkauf? Integrieren wir noch weitere Dienstleistungen in den Preis? Stundenlang erstellte ich Excel-Tabellen und Milchmädchen-Rechnungen.

Können wir auch hier auf bestehende Ressourcen und Erfahrungen von servereye zurückgreifen? Nach einem kurzen Gespräch mit dem Vertriebsmitarbeiter Carsten Engel war die Antwort klar: Ja!

Dieser hatte mir den Partnerbereich präsentiert. Dort gibt es z.B. eine „Wartungsvereinbarungs-Checkliste“ als Vorlage, als auch einige weitere Ansätze und Ideen.

 

Ziel ist der Abschluss einer transparenten und fairen Vereinbarung mit unseren Kunden. Daher haben wir uns dafür entschieden, dass wir servereye (inkl. Installation, Pflege und Wartung der Sensorik) als Managed Service anbieten. Aus dem Monitoring entstehende Arbeiten werden entweder über einen bestehenden Wartungsvertrag abgewickelt oder separat abgerechnet. Der Kunde hat hierbei immer die Möglichkeit zu entscheiden, ob er sich selbst um den Alarm kümmert oder wir tätig werden sollen.

 

Ich bin zuversichtlich, dass wir unser Ziel von Transparenz und Fairness in der Zusammenarbeit mit dem Kunden erreichen können. Was hältst du davon, liebes Tagebuch? Sind wir hier auf dem richtigen Weg?

Sobald es etwas Neues gibt, berichte ich Dir natürlich sofort davon.

Dein Matthias

 


Review zum Partnertag 2020

#WirGehenLive2020 – Dieses Jahr ist alles anders!

Eppelborn, 04.09.2020 – an diesem Freitagmorgen ist der servereye Partnertag in vollem Gange.
Geschäftsführer Michael Krämer und Dominik Carl, Vertriebsleiter Stefan Klüner sowie das gesamte servereye Team haben sich im Stellwerk 13, der Location für den Partnertag 2020, versammelt. Der erste, digitale Partnertag in der Geschichte von servereye – ganze ohne Partner vor Ort, dafür mit Kamera-Team, Moderationspult und leistungsstarker Internetverbindung für die Live-Events. Denn der Verzicht auf den jährlichen servereye Partnertag und den damit verbundenen Highlights wie die Präsentation toller Innovationen, viel neuem Input und spannendem Netzwerken kam hier nicht in Frage.

 

Gemeinsames Werk

Unter dem Motto #WirGehenLive2020 im virtuellen Rahmen, präsentiert das servereye Team eine ganz neue Form von Partnertag. Mit viel Fleiß, Engagement und Zusammenarbeit wurde hier ein modernes, digitales Live-Event auf die Beine gestellt. Diese Tatkraft spiegelte sich in Krämers Eröffnungsrede wieder „…liegt es an uns allen, aus der Situation das Beste für uns und unsere Kunden zu machen“ – gesagt getan!
Trotz des starken Wachstums bleibt servereye auf Augenhöhe und hört seinen Partnern immer genau zu. Das kollegiale und offene Miteinander, die gemeinsame stetige Weiterentwicklung und das gegenseitige Vertrauen machen eine Partnerschaft mit servereye ganz besonders. Folgende Gast-Redner und Kooperationspartner sorgen für interessanten Input und Abwechslung: Alexander Böhning gibt einen Blick hinter die Kulissen und den Erfolg des MSP’s DobaTech GmbH, Sandra Parrger von Malwarebytes präsentiert das Go-To für Bereinigung und aktiven Schutz gegen Schadsoftware und Friedemann Metzger von 2Log informiert über das cloudbasierte IIoT Produkt 2log.

 

Außergewöhnliches Programm

Zehn mit Bedacht ausgewählte Programmpunkte führen die Partner mit spannenden Themen, geheimen Tipps und den neuesten Features aus der servereye Entwicklung durch den digitalen Partnertag. Darunter attraktive neue Sensoren zum Generieren von mehr Umsatz, Tools für eine noch schnellere und effizientere Betreuung, der Release der Passwort Tresore, der PowerShell Repository und des Remote Monitoring & Management Tools. „Unsere komplette Weiterentwicklung richtet sich nach den Anforderungen, die unsere Partner an uns herangetragen haben“, so Michael Krämer.
Mit digitalen Round-Tables hat servereye ein Konzept entwickelt, um auch dieses Jahr für den persönlichen Austausch zwischen Partnern, servereye Mitarbeitern und den Branchenkollegen untereinander zu sorgen.

 

Ein voller Erfolg

Stolz blickt das saarländische Systemhaus servereye nun auf das Live-Event zurück und plant bereits mit Vorfreude das neue und optimierte Partner-Konzept für nächstes Jahr: Statt einem großen Partnertag wird es mehrere kleine Partnertage über das Jahr verteilt geben. So können die Themen individueller und zielgruppenspezifischer ausgewählt werden.

Mit servereye können Systemhäuser viele Routineprozesse automatisieren und gewinnen damit Ressourcen für Innovationsprojekte bei ihren Kunden. servereye deckt mit 500 Sensoren eine breite Palette an Hard- und Software-Herstellern ab. Aktuell arbeiten 2.500 Systemhäuser mit dem Remote Monitoring & Management Tool von Krämer IT.

Im Jahr 2021 heißt es also: einfach mehr partnertage.

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Meldung 404 - Sensor nicht gefunden

Mittlerweile bietet servereye über 500 Sensoren für nahezu alle gängigen Marken und Produkte auf dem IT-Markt. Sollte es dennoch mal vorkommen, dass es keinen passenden Sensor gibt, besteht in der Regel die Möglichkeit, mit einem der generischen Sensoren zu arbeiten. Darunter zum Beispiel der Sensor „Ultimativen Logüberprüfung“ oder „SNMP Geräte“.

Doch wie geht es weiter, wenn auch diese Sensoren nicht zum Ziel führen?

Hier sollte definitiv der erste Schritt ein persönliches Gespräch mit unserem servereye Support-Team sein. Dieses kann bewerten, ob es nicht doch einen Sensor gibt, der zielführend bei Dir eingesetzt werden kann. Andernfalls bietet der „PowerShell Skript Überprüfung“-Sensor die Möglichkeiten, das gewünschte Monitoring zu gewährleisten. Die einzige Voraussetzung dafür ist die Erstellung eines PowerShell Skriptes.

Was ist jedoch, wenn die Anforderung zu komplex oder zu aufwendig für den durchgeplanten Alltag ist?

Da servereye bekanntlich eine Partnerschaft auf Augenhöhe pflegt und gerne bei der Konzeption sowie Umsetzung eines entsprechenden Skriptes unterstützt, lief es im folgenden Beispielfall folgendermaßen ab:

Im Rahmen einer besonderen Konstellation bei einem Synology Hyper Backup erreichte uns der Hilferuf einer unserer Partner, da es zu diesem Zeitpunkt keinen Sensor für dieses Produkt gab. Aufgrund einer fehlenden Monitoring-Schnittstelle musste demnach eine partnerspezifische Überprüfung erstellt werden, die die Durchführung des Backups sicherstellte. Im Zuge eines Konzeptionsgesprächs wurden die Besonderheiten identifiziert. Dazu zählten Anforderungen zur Sicherheit (Authentifizierung auf verschiedenen Wegen), sowie der Einsatz verschiedener Speichermedien (USB-Festplatten). Nach einer kurzen Testphase wurde das Skript in Betrieb genommen und behält seitdem die Backups der Kunden des Partners optimal im Auge.

 

Unser Support-Team ist gerne für Dich da: support@server-eye.de

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Konversation ist alles

In diesem Artikel gehen wir näher auf die Konversationsfunktion in KIM ein. Im ersten Beispiel könnt Ihr sehen, wie der IT-Dienstleister bzw. der zuständige IT-Mitarbeiter im Unternehmen dem Benutzer eines Systems eine Nachricht zukommen lässt.

 

Eine neutrale Nachricht erscheint im dunklen Design in der rechten, unteren Bildschirmecke.

Das Fenster wird nicht direkt fokussiert – so ist gewährleistet, dass eventuell zeitgleiche Eingaben an Tastatur oder Maus keinen Einfluss darauf haben. Sobald der Nutzer auf die Nachricht – mit oder ohne persönliche Antwort – reagiert hat, bekommt man dies entsprechend quittiert.

 

Ein weiteres Highlight ist die Erstellung einer Umfrage mithilfe einer Konversation. In unserem Beispiel lassen sich Zeitfenster für die angedachten Wartungsarbeiten erfragen.

 

Die Umfrageergebnisse werden nicht nur bei den gewünschten Benutzern bzw. Systemen abgefragt, sondern auch in einer praktischen Darstellung ausgewertet und angezeigt.

 

Natürlich kann die Umfrage-Funktion ebenfalls für eine Broadcast-Nachricht benutzt werden. Hier ist es ausreichend einfach nur eine Antwort-Option einzustellen, beispielsweise „Okay“. So können z.B. Nutzer schnell und effizient vor akuten Bedrohungen gewarnt werden.

 

Es ist ebenfalls möglich, die Konversationen über Formulare zu senden. Formulare sind frei definierbare Abfragen von Informationen (z.B. Meldung eines Problems) bzw. das Darstellen von Informationen (z.B. Anleitung zur Behebung eines Papierstaus an einem Drucker). Durch diese Funktion kann dem Nutzer direkt das richtige Formular zur Verfügung gestellt werden und schlussfolgernd können möglichst alle Parteien effektiv weiterarbeiten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jetzt beraten lassen!

Maximilian Schiemann, Vertrieb

0 68 81 – 9 36 29 71

 

 

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Kein Backup - Kein Mitleid

Alles begann mit den Worten „Wir sollten endlich einen Backup-Plan und dessen Umsetzung in Angriff nehmen“ in der Besprechung der IT-Abteilung. Doch ein Kollege war der Meinung, dass Backups für Anfänger sind und keine Zeit dafür bleibt, da es Wichtigeres zu tun gibt.

Gespräche dieser Art werden die meisten von uns kennen und denken mittlerweile lächelnd an folgenden Moment zurück: Der Server hat einen Totalausfall oder eine wichtige, von allen täglich genutzte Software funktioniert nicht mehr und natürlich hat niemand eine Sicherungskopie erstellt.

Großes Geschrei

Spätestens jetzt steigen einem die Vorgesetzten auf’s Dach. Das Telefon läuft heiß, weil Kollegen aus anderen Abteilungen oder Kunden bereits mehrere Male auf die Verknüpfung geklickt und den Rechner neu gestartet haben – lediglich das Programm hat sich einfach immer noch nicht geöffnet. Nun setzt ein reges Treiben in der IT-Abteilung ein. Der Kollege, der zuvor noch erwähnte, dass keine Zeit für Backups vorhanden sei, muss plötzlich extrem viel Zeit in Schadensregulierung und Programm-Instandsetzung investieren. Kostbare Minuten fühlen sich an wie Stunden.

Backups, schnelle Wiederherstellung und sichere Replikation

Um genau solche Situationen zu verhindern, habt Ihr je nach spezifischem Anwendungsgebiet verschiedene Möglichkeiten des Backups, der schnellen Wiederherstellung von Dateien oder der sicheren Replikation – und natürlich auch deren automatisierter und kontinuierlicher Überprüfung durch unsere Sensoren.

Der Veeam Backup and Replication Sensor überwacht all Deine angelegten Tasks auf eine erfolgreiche Ausführung und gibt im Fehlerfall die Ursache des Scheiterns an.

Unser Backupstatus für Acronis Backup Sensor (ab der Version 12) überprüft die gewünschten Tasks/Pläne auf erfolgreiche Ausführung. Hier kannst Du vieles selbst einstellen. Vom Backup Plan bis hin zur maximalen Laufzeit in Stunden. Du benutzt den Acronis Management Server (AMS)? Challenge accepted! Wenn die Pläne nicht lokal verwaltet werden, sondern über den AMS, kannst Du auch dies in den Einstellungen kalibrieren.

Auch das Windows Server Backup ist uns nicht fremd und deswegen haben wir auch für dieses einen Sensor erstellt, der alle lokal angelegten Backup-Pläne der internen Backup Software von Microsoft auf korrekte Ausführung analysiert.
Dabei wirst Du stets nur über die fehlerhaften Jobs informiert, vergleichbar mit einem Reporting System. Die Backups werden automatisch analysiert, sobald eine Ausführung erfolgt.

 

Falls bisher noch nichts für Dich dabei war – keine Sorge. Wir haben noch etwas auf Lager.

Der Sensor TERRA Cloud Backup: Windows Agent Überwachung (inkl. automatischer Installation) wird all Deine Wünsche erfüllen. Denn hier wird nicht nur der Sensor installiert, sondern das Produkt gleich mitgeliefert. Der Sensor überprüft Deine angelegten Backups auf einen erfolgreichen Abschluss. Zusätzlich kannst Du mit der Einstellung „maximale Tage ohne Backup“ sichergehen, dass alle X-Tage ein Backup abgeschlossen wurde.

Der Backupstatus für Altaro® Sensor überwacht die wichtigen Dienste sowie den Status der gelaufenen Backups und Wiederherstellungen (bezogen auf die letzten 24 Stunden). Weiterhin wird überprüft, wann ein letzter Vorgang erfolgt ist, sodass wir Dich informieren, wenn seit X-Tagen nichts mehr getan wurde. Unterstützt werden Altaro Hyper-V Backup, Altaro VM Backup und Altaro Physical Backup.

Bei der Vielzahl an Backup-Möglichkeiten und unseren Sensoren zur kontinuierlichen Überprüfung, sollte wirklich für jeden etwas dabei sein. Für alle anderen gilt: Kein Backup, kein Mitleid.

 

Jetzt beraten lassen!

Florian Großmann, Support

0 68 81 – 9 36 29 712

 

 

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Mehr IT-Sicherheit mit Psychologie

Was hat IT-Sicherheit mit Psychologie zu tun, fragst Du Dich vielleicht. Viel mehr als man zu Beginn vermutet.

Kriminelle Schadsoftware scheitert immer öfter mit direkten Angriffen auf IT-Systeme. Die Schutzmaßnahmen werden sicherer, Hacker-Attacken prallen ab und verpuffen schadlos. Im Rennen um jede Sicherheitslücke sind die Antiviren-Anbieter schnell dabei und schließen viele Angriffspunkte. Eine Schwachstelle lässt sich allerdings nicht schließen. Nicht heute und nicht morgen.

Diese Schwachstelle ist in Unternehmen oft hundertfach vorhanden und äußerst anfällig für Cyberattacken. Die Rede ist vom Menschen.

 

Der Mensch ist die größte IT-Schwachstelle

Das wissen auch kriminelle Hacker und nehmen deshalb die Mitarbeiter ins Visier. Die größte Gefahr stellt dabei das „Phishing“ dar. „Phishing“ ist ein englisches Kunstwort und bezeichnet das Sammeln von sensiblen Daten und das Ausführen von Schadsoftware über gefälschte Webseiten oder E-Mails. Dabei wird die Gutgläubigkeit der Mitarbeiter ausgenutzt. Sie fallen schlicht und einfach auf täuschend echt gestaltete Mails rein und lassen sich hinreißen, einen Anhang mit Schadcode zu öffnen. Der afrikanische Prinz, der eine Vorabüberweisung benötigt, um später hohe Geldsummen auszuzahlen, ist ein einfach gestricktes Beispiel aus frühen Tagen. Und trotzdem hatte auch diese Masche Erfolg.

 

Das größte Einfallstor: Die E-Mail

Die statistischen Zahlen sind erstaunlich. Spam-Mails haben mittlerweile einen Anteil von über 55 Prozent des gesamten Mailverkehrs in Deutschland. Sicherheitsexperten geben an, dass neun von zehn Cyberangriffe mit einer E-Mail starten. Jeder Mitarbeiter müsste sich also jeden Tag mehrfach mit der Frage beschäftigen, ob die eingegangenen E-Mails echt sind oder als Spam zu markieren sind. Diese Frage wird immer schwieriger zu beantworten sein. Die professionellen Täuschungen sind kaum noch von echten Absendern zu unterscheiden. Mal davon abgesehen, dass eine hohe Arbeitsbelastung die Prüfung verdächtiger E-Mails nicht fördert.

 

Die menschliche Psyche

Welche Schwächen der menschlichen Psyche werden bei diesen Angriffen ausgenutzt?

Da wäre zunächst einmal der Leichtsinn zu nennen. Menschen nehmen Bedrohungen nicht ernst. Es sind immer die anderen, denen so etwas passiert. Aus Unachtsamkeit und Leichtgläubigkeit werden dann E-Mails und Anhänge geöffnet, die den Angreifern Tür und Tor öffnen. Es fehlt ein ausgeprägtes Sicherheitsbewusstsein (Security Awareness). Der Mitarbeiter ist arglos und denkt sich nichts dabei.

Ein weiterer Aspekt ist die Neugier. Eine lesenswerte E-Mail mit interessantem Inhalt verleitet schnell zu einem verhängnisvollen Mausklick. Nach einer arbeitsintensiven Phase ist etwas Ablenkung durchaus nachvollziehbar. Die Freude auf interessante Unterhaltung oder die Angst, etwas zu verpassen, führen zum unachtsamen Anklicken einer gefälschten Webseite.

Es gibt ein Motivationsmodell in der Psychologie, wonach Menschen genau aus zwei Gründen Handlungen ausführen:

  1. Um einem Druck auszuweichen
  2. Um einen persönlichen Vorteil zu erlangen

Phishing-E-Mails sind oft mit Handlungsaufforderungen versehen, die genau diese beiden Punkte mit Nachdruck adressieren. Es wird eine Drucksituation aufgebaut, indem sofort mit Konto- oder Kreditkartensperre gedroht wird und eine Aktivität auf einer gefälschten Webseite eingefordert wird.

Oder es werden persönliche Vorteile in Form von Begünstigungen oder Geldwerten versprochen, die ein sofortiges Klicken gefälschter Links erfordern.

 

Wie erkenne ich Phishing Mails?

Die Verbraucherzentrale hat einige Anzeichen zusammengestellt, die auf Phishing Mails hindeuten:

  • Grammatik- und Rechtschreibfehler
  • Fehlende persönliche Anrede
  • Text in einer fremden Sprache
  • Aufforderung zum Öffnen einer Datei
  • Aufforderung zum Folgen eines Links

Eine spezielle Form ist das Spear Phishing, welches einen gezielten Angriff auf ausgesuchte Personen darstellt. Das sind oft zusammenhängende Kampagnen, die von potenten kriminellen Organisationen entwickelt werden, um an wertvolle Geschäftsinformationen zu gelangen.

Einen wichtigen Hinweis auf die Identität eines Absenders liefert immer dessen IP-Adresse im Mail-Header. Diese ist fälschungssicher und gibt Aufschluss über den tatsächlichen Absender. Im Zweifelsfall lohnt sich also eine kurze Recherche, wer genau hinter der E-Mail steckt.

 

Der Mensch ist der beste Virenschutz

Es ist tatsächlich paradox. Der Mensch ist das Problem und gleichzeitig die Lösung der IT-Sicherheit. Dr. Jekyll and Mr. Hyde vereint in der Gestalt des Mitarbeiters.

Wie wird denn aus der größten IT-Schwachstelle der beste Virenschutz? Die Lösung ist ein sicherheitsbewusster Mitarbeiter, der über die Gefahrenlage aufgeklärt ist und dabei sensibilisiert auf Betrugsversuche reagiert.

Das Ziel ist der Mitarbeiter als menschliche Firewall.

Aufklärung und Sensibilisierung lassen sich in internen Schulungen und Info-Veranstaltungen vermitteln.

Wichtig dabei ist, dass es nicht bei einer Einmal-Veranstaltung bleibt. Eine Sensibilisierung hält nicht ewig an, die Bedrohungslage leider schon.

Es empfiehlt sich also regelmäßig, über die Gefahrenlage zu sprechen. Ein guter Aufhänger sind regelmäßige Erfolgsmeldungen über den Nichteintritt von Schadsoftware. Das ist der Return of Investment aller Sicherheitsbemühungen. Bei der immensen täglichen Bedrohung ist das keine Selbstverständlichkeit. So positiv verstärkt, lässt sich eine permanente Security Awareness im Unternehmen herbeiführen.

 

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Schnelle Nummer - Hotfix für MailStore V13

MailStore V13: Bessere Cloud-Dienst-Unterstützung und moderne Authentifizierung – so lautete die Headline des Blog-Artikels von MailStore, welcher am 15.07.2020 veröffentlicht wurde. Im Blog-Artikel wird die neue Hauptversion MailStore 13 vorgestellt, die durch das MailStore-Team in der ersten Jahreshälfte weiterentwickelt wurde.

Welche Features für Verbesserung sorgen, erfahrt Ihr >> HIER <<

 

Was das Ganze jetzt mit „Schneller Nummer“ zu tun hat?

Einer unserer Partner meldete uns, dass der Sensor MailStore® Gesundheit nicht mehr alarmiert. Nach kurzer Recherche sind wir auf den Blog-Artikel für das Versions-Update aufmerksam geworden und konnten zügig handeln. Innerhalb von 24 Stunden hat unser Sensor-Team für alle Partner, die auf MailStore V13 aktualisiert haben oder die neue Version 13 installierten, einen Hotfix zur Verfügung gestellt.

Eine tolle Leistung, die auch von unseren Partnern mit Dank honoriert wurde. Mitte August werden wir diesen Hotfix in unser nächstes Mini-Update einfließen lassen sodass Ihr bis dahin, falls Ihr den Sensor MailStore® Gesundheit im Einsatz habt, den Hotfix 1010 nutzen könnt.

Für weitere Fragen steht Euch unser Support-Team gerne zur Verfügung!

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